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„GRÜN STATT BETON“

Wir wollen das Areal des Rennbahngeländes als grüne Ausgleichsfläche für die schon bestehende verdichtete Bebauung und Industrieansiedlung in den betroffenen Stadtteilen erhalten und für Erholung, Sport, Freizeit und Kultur für alle Bremer Bürger*innen weiterentwickeln.

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Fon: 01705864622

bi_rennbahngelaende@aol.com

© 2017-2019 Bürgerinitiative Rennbahngelände Bremen
 

55,88% JA-Stimmen!

„GRÜN STATT BETON“

Wir wollen das Areal des Rennbahngeländes als grüne Ausgleichsfläche für die schon bestehende verdichtete Bebauung und Industrieansiedlung in den betroffenen Stadtteilen erhalten und für Erholung, Sport, Freizeit und Kultur für alle Bremer Bürger*innen weiterentwickeln.

Bildschirmfoto 2019-04-24 um 13.19.04.pn

Gelände

2015 verkündete die Politik die Absicht, das Rennbahngelände zu bebauen und kündigte dem Rennverein von 1857 bevor die Machbarkeit geklärt war. Zudem hat der Senat voreilig den auf dem Gelände angesiedelten Golfclub für 3,89 Mio. € aus einem bis 2035 laufenden Vertrag herausgekauft - mit Steuergeldern, die besser andernorts in marode Sportanlagen investiert worden wären.

Die Tatsache, dass die 125 Arbeitsplätze des auf dem Gelände befindlichen Hotels gefährdet werden, wurde schlicht ignoriert.

1.

Sport

Das Rennbahngelände ist laut aktuellem Flächennutzungsplan eine Sport- und Parkfläche. Nach dem Sportfördergesetz müsste im Falle einer Bebauung eine Ersatzfläche mit vergleichbarer Kapazität geschaffen werden. Auch die hieraus resultierenden Kosten in Millionenhöhe werden vom Baudezernat einfach verschwiegen.

Mit dem Rennbahngelände würde Bremen eine stadteigene große Entwicklungsfläche, die zukünftig auch für größere Sportanlagen weiterentwickelt werden könnte, fehlen.

2.

Natur und Umwelt

Laut Landschaftsprogramm 2015 handelt es sich bei der Rennbahn um eine klimaökologische Zone, die Gewässer stehen unter Natur- und Biotopschutz. Auf dem Gelände befinden sich laut Gutachten 56 Brutvogelarten (davon fünf auf der„roten Liste“), fünf besonders geschützte Fledermausarten und 250 Baumarten, die der Baumschutzverordnung unterliegen. Das alles wird kleingeredet, um daraus Bauland machen zu können.

 

Wir sagen: Der Flächenfraß muss gestoppt werden, der Vernichtung von Grünflächen und Natur muss Einhalt geboten werden!

3.

Wohnraum

Bremen braucht Wohnraum, das ist richtig. Nicht richtig ist jedoch, dass dafür nicht genügend Bauflächen zur Verfügung stehen.

Zahlen des Statistischen Landesamtes und des Baudezernats belegen, dass das Flächenangebot für neue Wohnungen mehr als doppelt so hoch wie der Bedarf ist!

 

Die Vahr hat bereits jetzt die zweithöchste Bevölkerungsdichte Bremens und Hemelingen die höchste Industriedichte Die geplante Bebauung des Rennbahngeländes würde diese Situation weiter verschärfen. Aktuell sollen dort auf 15 ha ca. 1.200 Wohneinheiten entstehen. Das entspricht 160 Einwohner/ha und damit mehr als der doppelten Bevölkerungsdichte der Vahr. Das widerspricht dem Konzept der Landesregierung eines „grünen Quartiers mit Freiraum“.

4.

55,88% stimmten für Erholung, Sport, Freizeit und Kultur für alle Bremer Bürger*innen!

Das Gelände
Landschafts-programm Bremen 2015
Sport-förderungs-gesetz
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